Zahnersatz heute: 10 Dinge, die Sie wissen sollten

ZahnersatzEs gibt kaum ein Thema wie Zahnersatz heute, das immer noch mit mehr Unsicherheit, Ängsten und Halbwissen behaftet ist. Entweder werden Sie vollkommen überrascht, wenn der Zahnarzt  bei einer Routineuntersuchung plötzlich eröffnet, dass kurz- mittel- oder langfristig Zahnimplantate zum Thema werden könnten. Oder aber Sie haben es schon lange geahnt, gewusst oder befürchtet, jedoch mit Erfolg verdrängt.

Der weitaus bessere und beruhigendere Weg als plötzliche Panikattacken oder eine ausgeklügelte Verdrängungstaktik:  Sich frühzeitig informieren und – auch gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt – mit den aktuellen Möglichkeiten in Sachen Zähnen vertraut machen.

Zahnersatz: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Worauf also sollten Sie heutzutage achten, was sollten Sie wissen? Aktuelles Expertenwissen zusammengetragen und kompakt zusammengefasst:

Erstens: Neue Zähne brauchen kein Angst- oder Tabuthema mehr sein. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Zahnimplantate, rund eine Million Implantate werden schätzungsweise inzwischen jährlich in Deutschland eingesetzt.

Zweitens: Ein Zahnimplantat von heute hat längst nichts mehr mit den dritten Zähnen von einst zu tun. Durch den Einsatz modernster Technologien und hochwertiger Materialien gehören Zahnimplantate zu den sichersten und komfortabelsten Möglichkeiten der Wiederherstellung von Kaufunktion und ansprechender Ästhetik. 

Drittens: Die Implantologie entspricht nur noch in seltenen Ausnahmefällen einer schmerzhaften und langwierigen Prozedur. Das Einsetzen der Zahnimplantate verläuft zwar immer noch über mehrere Sitzungen, aber die Eingriffe finden minimal invasiv statt: unter örtlicher Betäubung, mit Sedierung, dem sogenannten Dämmerschlaf, oder auch unter Vollnarkose.

Viertens: Bei Zahnverlusten gibt es heute die verschiedensten Möglichkeiten, die entstandenen Zahnlücken zu schließen.

  • Zahnprothesen?
  • Zahnimplantate?
  • Und wenn ja, welche: Inlays, Kronen, Brücken?

Die Lösungen sind so individuell, wie die Zahnprobleme es sind. Lassen Sie sich genauestens beraten, welche Alternativen in Frage kommen.

Fünftens: Um die geeignetsten Varianten und besten Verfahren für Sie zu analysieren, steht ganz zu Beginn eine exakte Diagnostik des Kiefer- und Zahnzustands. Röntgenbilder und Computertomographie werden dabei inzwischen wirkungsvoll durch neue bildgebende 3D-Verfahren ergänzt. Achten Sie in Ihrem eigenen Interesse darauf, dass gerade die dreidimensionalen Analysen durchgeführt werden. Erst dann kann eine exakte Behandlungsplanung  erfolgen.

Zahnersatz jenseits von hohen Kosten

Sechstens: Dritte Zähne müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Trotz nur noch eines fixen Betrags, den die gesetzlichen Krankenkassen zu Zahnimplantaten beisteuern und daraus resultierender vermehrter Zuzahlungen für Patienten, sind Zahnimplantate kein Luxusgut. Preiswerte Konzepte, wie Auslandszahnersatz, machen Implantate nach wie vor bezahlbar.

Siebtens: Wenn Sie über keine spezielle Zahnzusatzversicherung verfügen, ist dies aufgrund von Punkt Sechs kein Grund zum Verzweifeln und auf hochwertige Zahnimplantate zu verzichten. Effektiv beim Zahnersatz sparen und Ihren Geldbeutel zu schonen, das ist kein Ding der Unmöglichkeit.

Achtens: Derartig preisgünstige Alternativen, wie Zahnimplantate aus dem Ausland, bedeuten keineswegs einen Mangel an Qualität, wenn deutsche Standards bei Fertigung und Material als Maßstab gelten.  Auf den richtigen Zahntechnik-Anbieter kommt es an: Informieren Sie sich und sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt!

Neuntens: Ihr Zahnarzt bleibt der erste Ansprechpartner, wenn es um Ihr Zahnimplantat geht – keine Frage. Doch nicht immer ist der Zahnarzt Ihres Vertrauens auch der Richtige um Ihre neuen Zähne letzten Endes umzusetzen. Hat er/sie genügend Erfahrung und Routine mit Zahnimplantaten, verfügt er/sie in der Zahnarztpraxis über die neuesten Methoden und Instrumente? Die sollten Sie kritisch erfragen – besser vorher informieren als zu spät.

Zehntens: Je nach Art und Umfang Ihres Zahnersatzes empfiehlt es sich auch eventuell Spezialisten hinzuzuziehen. In Deutschland gibt es viele besonders ausgebildete Mund- und Kieferchirurgen sowie Implantologen, die sich auf die Behandlung mit Zahnprothesen und Zahnimplantaten fokussieren. Auch eine Zahnklinik kann bei besonderen „Härtefällen“ von Vorteil sein. Sprechen Sie das Prozedere in einem ehrlichen Gespräch mit Ihrem Zahnarzt ab und holen Sie sich kompetente Partner an Bord.

Mit diesem zehnfachen Wissen rund um Zahnersatz können Sie getrost alle potenziellen Ängste und Vorbehalte abbauen.

Für alle, die noch mehr wissen wollen:

  • Informationen zu Zahnzusatzversicherungen
  • Informationen zur dentalen Diagnostik
  • Informationen zu Zahnersatz aus dem Ausland
  • Informationen zum Zahnarzt-Vergleich

 

*Die bereitgestellten Informationen sollten niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen dienen und können eine individuelle Aufklärung durch einen Zahnarzt / Implantologen zu keiner Zeit ersetzen.